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Bonjour de Millau

Es ging wieder los. Am 7.9. trafen sich wieder 45 motivierte Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Aspe, der Realschule Aspe und des Rudolf Brandes-Gymnasiums um 5:45 am Parkplatz am Schulzentrum Aspe. Nachdem sich alle verabschiedet hatten und die Koffer verstaut waren, ging es los. Nach 13 Stunden ist die Schülergruppe in Paris angekommen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Jugendherberge ging es schon los auf die Champs-Elysées und am nächsten Morgen schon um 7 Uhr zum Sightseeing. Abends war noch auch noch Zeit zum Shoppen auf den Champs-Elysées. Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter Richtung Millau. Gegen 17 Uhr sind die Schüler dort angekommen und wurden von der Gastfamilie mitgenommen.


Am nächsten Tag ging es dann 2 Stunden mit dem Austauschschüler/in in die Schule und danach mit allen drei Schulen zum Rafting. Der Abend wurde in der Gastfamilien verbracht. Am nächsten Morgen ging es wieder eine Stunde mit den Austauschschülern in den Unterricht. Danach wurde das Ledermuseum von Millau besichtigt und anschließend in der Kantine gegessen. Der restliche Tag wurde dann mit einer Shoppingtour in Millau verbracht. Am nächsten Tag ging es erneut eine Stunde in die Schule und danach auf den Wochenmarkt von Millau. Nach dem Mittagessen wurde das archäologische Museum besichtigt. Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Sie haben sich auch mit den Austauschschülern und deren Freunden getroffen, z.B. am Samstagabend beim gemeinsamen Bowling. 

 

von Lilian Arndt, Josephine Kühn   

 

Die zweite Woche startete mit einem Ausflug zu der bekannten Lederhandschuhverkaufsstelle "Causse" in Millau. Dort erhielt die Schülergruppe, welche sich aus Realschülern und Gymnasiasten zusammensetzte, Einblicke in die Kunst der Lederhandschuhfertigung. Nach der Besichtigung hatten die Schüler von 11:20 Uhr bis 12:00 Uhr Zeit in die Millauer Innenstadt zu gehen um sich umzugucken oder das ein oder andere Souvenir zu kaufen. Anschließend fuhren die deutschen Gastschüler mit ihren französischen Gastgebern entweder nach Hause zum Mittagessen oder besuchten die Schulcantine der Jeanne d'Arc Schule. Am Nachmittag wurde für sportliche Beschäftigung gesorgt indem die Jugendlichen gemeinsam den nahe liegenden Kletterpark mit angrenzender Mountainbikestrecke besuchten. Selbst der Französischlehrer der Realschule Herr Schulte wagte den Sprung mit einem Mountainbike in die Schaumstoffgrube. Ein weiteres Highlight war die Tropfsteinhöhle Aven Armand die die Schüler am Dienstag besuchten. Anschließend kam die Erholung in Form einer Bootsfahrt durch die Tarnschluchten. Ein gemeinsamer Ausflug mit den Franzosendurfte im Programm natürlich nicht fehlen. Am Mittwoch besuchte die Deutsch-Französische Gruppe die bizarre Felsenlandschaft von Montpellier-le-Vieux und unternahm eine gut zweistündige Wanderung. Den Nachmittag verbrachten die Jugendlichen mit den französischen Gastschülern. Um eine bekannte Spezialität aus der Region um Millau herum kennen zu lernen besuchten die alle drei Schulformen zusammen die Käserei Roquefort. Dort gab es eine Führung durch die verschiedenen Ebenen der Käseverarbeitung und am Ende des Rundganges gab es eine Kostprobe aller drei Roquefort Käsesorten. Danach ging es in das Insektenmuseum "Micropolis", wo eine nette Dame anhand neuster Technologie das Verhalten der Insekten erläuterte. Um den Schülern der Realschule und des Gymnasiums mögliche Einblicke in ein Praktikum in Frankreich zu gewährleisten, wurde am Freiteg eine Führung durch das Oberstufengymnasium "Lycee Jean Vigo" durchgeführt. Da sich der Boulevard von Willhelm Haun und Louis Laurent, den beiden Gründern der Städtepartnerschaft zwischen Bad Salzuflen und Millau, direkt in der Nähe befand, gingen die Schüler dorthin, um ein Gruppenfoto zu machen. Im Anschluss fuhr die Gruppe zur Ausgrabungsstätte Graufesenque und machte dort eine kurze Führung mit. Da an diesem Tag Wochenmarkt im Zentrum von Millau war, wurden die Jugendlichen nach der Führung entlassen um ihn besuchen zu können. Am Abend fand endlich die lang ersehnte Party in der Kantine der Jeanne d'Arc Schule statt. Es wurde viel getanzt und auch die ein oder andere Polonaise gemacht. Leider ging für die Schüler die Fete viel zu schnell herum. Den Samstag 

durften die deutschen Gastschüler in ihren Familien verbringen. Nach einem schmerzhaften Abschied, kamen die Schüler um ca. 1 Uhr nachts am Parkplatz des Schulzentrums Aspe an und schlossen ihre Eltern glücklich in die Arme. 

von: Nadine Weiser und Norina Brakensiek