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Klassenfahrt 6c Bremen

Hinfahrt: Unsere Klasse hat sich am 18.4.2016 um 8.45 Uhr am Bahnhof in Bad Salzuflen getroffen. Anschließend sind wir mit dem Zug nach Herford gefahren, wo wir in den IC nach Osnabrück umsteigen mussten. Leider mussten wir in Osnabrück 45 Minuten auf den ICE nach Bremen warten. 

Bremer Bahnhof:  Der Bremer Bahnhof ist sehr groß. Unter dem Bahnhof gibt s viele Geschäfte und Restaurants. 

Ankunft : Als wir am Bremer Bahnhof angekommen sind, mussten wir noch eine halbe Stunde zu unserer Jugendherberge gehen. Da wir noch nicht in die Zimmer konnten, mussten wir die Koffer in einem Lagerraum abstellen. In der

Zwischenzeit haben wir in Bremen eine Stadtführung gemacht. 

Stadtführung: Mit der ganzen Klasse sind wir in die Stadt zum Dom gelaufen. Nachdem wir in zwei Gruppen aufgeteilt waren, erklärten uns die netten Stadtführer sehr humorvoll die interessantesten Punkte der Stadt, wie z.B. die Statue der Bremer Stadtmusikanten, den Roland oder den Spuckstein. 

Jugendherberge: Die Jugendherberge ist sehr schön gestaltet. Sie ist groß und man hat viel Platz. Es gab einen Spielraum, in dem wir auch oft Billiard gespielt haben. Vom Speisesaal hatte man einen wunderbaren Blick auf die Weser, auf welcher große Tanker Richtung Nordsee schipperten oder von dort zurückkamen. In der Jugendherberge durften wir abends auch zweimal Fußball gucken: es spielte sogar Werder Bremen! Deswegen durften wir dann auch länger aufbleiben! 


Zimmer:  Die Zimmer waren schön. Es gab Zimmer für vier, fünf oder sechs Personen. Wir glauben, alle waren einverstanden, so wie wir aufgeteilt waren. In den Zimmern standen Hochbetten. Man hatte eine eigene Dusche und ein eigenes WC sowie ein Tisch und zwei Stühle. 

Universum: Das Universum ist ein Museum, in dem man Dinge ausprobieren kann. Wir haben erfahren, dass das Universum ein Wal sein soll, der aus dem Wasser auftaucht. Es gab die Kategorien Natur, Mensch und Technik. Es hat Spaß gemacht, Experimente zu machen; wir haben sogar erlebt, wie es sich bei einem Erdbeben anfühlen muss…. Sehr interessant war auch ein physikalische Vorführung mit viel Dampf und Knallerei! 

Schwarzlichtminigolf: Am nächsten Morgen sind wir mit der Tram zum Minigolfspielen unter Schwarzlicht gefahren. Es machte riesengroßen Spaß, in absoluter Dunkelheit zu spielen, wobei die Bahnen verschiedene Motive zeigten, die in Neonfarben gemalt waren. Unsere hellen T-Shirts und unsere Zähne erleuchteten in strahlendem Weiß! 

Weserfahrt: Am Nachmittag konnten wir uns schließlich bei einer Schifffahrt auf der Weser entspannen. Unser Kapitän, der uns vieles zu den Schiffen, ihrer Fracht und dem Hafenviertel erzählte, lud uns sogar ein, mit ihm im Führerhaus mitzufahren: wie nett von ihm; er hat einiges Wissenswertes aus dem Nähkästchen geplaudert! 

Stadtrallye: Bereits auf dem Schiff wurden wir in Vierergruppen für die Stadtrallye eingeteilt; wir mussten Fragen „rund um Bremen“ beantworten. Ganz Clevere haben einfach Leute angesprochen, die meistens nett waren und uns weitergeholfen haben. 

Weserstadion: Wir mussten mindestens 30 Minuten immer an der Weser entlang zum Weserstadion laufen. In zwei Gruppen wurde uns dann das Stadion gezeigt: wir durften sogar in die Spielerkabine! Daneben gibt es einen Whirlpool, in dem die Fußballer ihre Muskeln entspannen können. In der Dusche steht auch ein Fass; wenn sich ein Spieler verletzt hat, kann er sich in das mit Eiswürfeln gefüllte Fass setzen, sodass seine blauen Flecken gekühlt werden und die Schmerzen nicht größer werden. Uns wurde auch gezeigt, wo die Spieler interviewt werden: an der Rückwaren waren viele Reklameschildchen zu sehen. Danach sind wir zum Spielfeld gegangen: wir durften den Rasen nicht betreten, aber berühren! Das Weserstadion ist groß genug für 44000 Zuschauer. Wir durften sogar Räume betreten, in die Zuschauer nicht gehen dürfen, wie z.B. Räume für Moderatoren. Abschließend haben wir uns noch die Pokale. Fußbälle mit Unterschriften, Trikots uvm. im Fußballmuseum angeschaut! Sehr interessant! Auf dem Rückweg zur Jugendherberge haben wir direkt an der Weser einen tollen Rasenplatz gefunden, um Fußball oder Badminton zu spielen oder um einfach nur zu chillen. 

Bremer Geschichtenhaus: Es befindet sich im Schnoor. Das ist ein Viertel, in welchem Häuser wie in einer Puppenstube aussehen. Schauspieler, wie z.B. Fassmacher, Giftmischerin oder Kaffeeröster, spielten uns die Geschichte leibhaftig vor! Wir hatten das Gefühl, dass wir vor 200 Jahren lebten. Der lehrreiche Nachmittag endete damit, dass uns Frau Detering in der Stadt ein Eis spendiert hat. Abends fand dann die Siegerehrung der Stadtrallye an der Schlachte, das ist die Promenade an der Weser, statt: viele Schaulustige beglückwünschten uns, als wir unter Applaus unsere Geschenke erhielten. 

Rückreise: Am Freitag, den 22.4.16 mussten wir schon wieder unsere Sachen packen und die Zimmer aufräumen. Der Jugendherbergsmanager und Frau Detering waren sehr zufrieden, wie wir die Zimmer hinterlassen haben. Danach zogen wir wieder mit unseren Rollkoffern zum Bahnhof: welch ein Geratter! Wir durften wieder mit dem ICE ( dieses Mal nach Hannover) und IC (nach Herford) fahren. Dort wurden schon die ersten von ihren Eltern abgeholt. Die Übrigen mussten noch 45 Minuten warten, bis sie in den Zug nach Salzuflen einsteigen konnten. Es war eine schöne Klassenfahrt und wir glauben, dass auch Frau Tillmann, Herr Müller und Frau Detering mit uns zufrieden waren. 

von Anetta Mihalj und Celina Pluskat (6c)