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9 er Praktikum

Die große Welt der Berufe:

 

Vom 20--24. November ging es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 in das einwöchige Praktikum. Nachfolgend  Eindrücke aus den Praktika einiger 9.Klässler:

Sandra B.: Mein Praktikum habe ich bei Sip House-Group als Maklerin absolviert. Meine Erwartungen wurden übertroffen, ich habe vieles gelernt und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich war öfter beim Kundenbesuch dabei und es verlief viel entspannter als erwartet. Es war schön zusehen, wie die Kunden sich ihr Traumhaus bauen können, "das ist auch der Sinn der Sache" sagte der Leiter, "es gibt nichts besseres in unserem Job, als von Kunden zu hören, dass man seine Arbeit gut gemacht hat."


Obwohl ich mit dem Praktikum sehr zufrieden bin, würde ich aber keine Maklerin werden wollen. 

Mike T.: Mein Praktikum habe ich in der Tischlerei HUEB UND FRICKMEIER absolviert. Es war eigentlich so wie ich es mir gedacht habe. Die Angestellten arbeiten nur mit Maschinen, und nur das genaue Schleifen wird von Hand gemacht. Ich habe beim Hobeln der Bretter, beim Schleifen, und beim Zusägen geholfen. Manchmal sollte ich aber nur fegen oder den Müll entsorgen. Ich habe von 7Uhr morgens bis 4Uhr nachmittags gearbeitet. Alles in einem war es etwas anstrengend, doch ich finde, dass sich das Praktikum gelohnt hat.

Sabrina R.: Mein einwöchiges Praktikum im Tierpark Olderdissen: Es war schön. Die Mitarbeiter sind dort sehr nett und ich bekam einen guten Einblick in den normalen Arbeitsablauf . Es ist ein gutes Gefühl sich um die Tiere zu kümmern und zu wissen, dass es ihnen gut geht. So eine Arbeit ist eine große Verantwortung, denn wenn wir die Tiere schon einsperren und nicht in der freien Natur leben lassen, müssen wir auch dafür sorgen, dass sie ein schönes und gutes Leben führen können. Mit großen Gehegen, die dem natürlichen Lebensraum so gut wie möglich nahe sind ist eine wichtige Vorraussetzung. Leider müssen auch Tiere geschlachtet werden, um dann wieder andere gut zu Ernähren, damit sie gesund und munter bleiben. Dieses Fleisch wird zum Beispiel an die Luchse oder Bären verfüttert. Es gibt viele verschiedene Arten und es ist schön die Lebensweisen beobachten zu können. Außerdem finde ich es gut, dass in diesem Tierpark nur einheimische Tiere aus Deutschland zu finden sind, damit die Menschen die Lebensweisen der Tiere besser Nachvollziehen können. Meiner Meinung nach ist es eine gute Idee in diesen Beruf reinzuschauen, denn man lernt viel und es macht sehr viel Spaß. 

Julian E.: In meinem Praktikum bei der Firma Orthopartner Versorgungsmanagement, habe ich sehr viel erlebt da ich in sehr vielen verschiedenen Bereichen war, wie z.B. in der Wundversorgung 

mit gefahren bin und Menschen gesehen habe, die sehr schlimme Verletzungen haben. Ich war auch noch in der Orthopädie-Technik, wo ich selber Einlagen und einen Gips herstellen musste. Zum Schluss der Woche war ich dann noch im Außendienst mit dabei wo ich Nahrung zu Altersheimen ausliefern musste, die bei der Firma bestellt haben. 

Alessia S.: Mein Praktikum habe ich bei der Firma Menasoft als Mediengestalterin ausgeführt. Ich habe in der Zeit viel gelernt und viele neue Erfahrungen sammeln können. Nicht nur als Mediengestalterin sondern ich durfte auch an einem Tag bei 'Heinz Werbetechnik' viel erleben. Ich habe Eindrücke von dem Beruf bekommen die ich nie erfahren hätte, da das eigentlich nicht mein Wunschberuf ist. Allerdings war es äußerst spannend zu sehen wie zum Beispiel Autos beklebt werden mit z.B den Logos oder Schriften von beispielsweise Ärzten oder anderen Läden. Auch wie die Folien und die Ausschnitte dafür hergestellt werden. Ich hätte bestimmt nie wieder die Chance gehabt so etwas zu sehen und freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte in eine "fremde Welt" einzutauchen. Mein eigentliches Praktikum als Mediengestalterin hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt und sehe in einer gewissen Weise die Welt und besonders kreative Arbeiten mit anderen Augen. Ich versuche nun die Sachen die ich mache interessanter zu gestalten. Ich bin sehr froh dort mein Praktikum gemacht zu haben und bin dankbar für die neuen Erfahrungen. Es war noch besser als erwartet.

Max S.: Ich habe mein Praktikum bei NinkaPlast gemacht, es hat mir echt gut gefallen aber es war schwer alles zu sehen in einer Woche, weil der Betrieb sehr groß war und sehr unübersichtlich. Der Betrieb stellt Kunststoffteile her für Küchen, Badezimmer etc. diese Teile stellen sie mit sehr großen Maschinen her. Es gibt verschiedene Abteilungen, die sich um die verschiedensten Sachen an den Maschinen kümmern. Am letzten Tag wurde mir dann noch mal einiges mehr von der Firma gezeigt und erklärt, so dass ich auch über den ganzen Betrieb am Ende Bescheid wusste. Es war j

edoch manchmal etwas langweilig, weil ich eigentlich nur mit den Mitarbeitern mitgelaufen bin und mir nur die Sachen angucken durfte. Auf der anderen Seite hat es mir gut gefallen, da alle Leute da wirklich nett waren und mich auch gut aufgenommen haben. Ich hab jeden Morgen um 7 Uhr angefangen und um 15:00 Uhr hatte ich Schluss. Ich hatte 2 Pausen die von 9.00 Uhr - 9.15 Uhr und von 12.00 Uhr - 12.45 Uhr. Im Allgemeinen hat es mir Spaß gemacht und ich würde jederzeit wieder ein Praktikum in diesen Betrieb machen.

Jan-H.B.: Ich war bei meinem 1-wöchigen Praktikum in der Lackiererei Loebnau in Bad Salzuflen. Der Betrieb an sich generell ist sehr gut. Jeder hat seine Arbeit. Es gibt zum Beispiel: Annahme, Vorbereitung und Lackierung. Der Betrieb hat 2 Ebenen. In der einen Ebene werden Fahrzeuge repariert und in der anderen Ebene werden sie lackiert. Ich fand es sehr gut in dem Betrieb zu Arbeiten, denn es hat mich sehr gefreut zu erleben wie schwer diese Arbeit ist und ich kann sagen, dass der Preis dafür gerecht ist. Ich habe nur in der Lackier-Ebene gearbeitet von der Annahme bis zum Entledern. Es hat mir großen Spaß gemacht, es war aber auch anstrengend. Nach der Annahme kommt das Auto direkt auf die Hebebühne und die lackierten Teile werden abgeschraubt, abgeklebt, angeschliffen und eingepettet. Was ich auch noch gut finde ist, dass vom Motorrad bis zum LKW dort alles lackiert wird. Der Service ist sehr gut, denn nach dem Lackieren wird das Auto auf Hochglanz poliert, gewaschen und abgeledert. 

 

Justin N.: In meinem Praktikum bei der Firma CoKo war ich zwar mit den Auszubildenden in der Produktion der Firma zusammen und etwas über die Firma erfahren, aber nicht sehr viele Erfahrungen über das Arbeitsleben in diesem Beruf gemacht.