Asper Schüler entdecken ihr neues Zuhause

So geht Lernen 2021

 

Asper Realschüler entdecken ihr neues Zuhause Lange hatten Schüler und Lehrer auf diesen Tag hingefiebert, am Montag war es nach drei Jahren Bauzeit endlich soweit: Mit einem überdimensionalen Schlüssel „öffnete“ Schulleiter Ulrich Gninka symbolisch die Pforten zur neuen Realschule Aspe.

 

Er lud die neugierig vor dem Haupteingang wartenden Schülerinnen und Schüler ein, das vom Lehrerkollegium mit bunten Ballons geschmückte, hochmoderne Gebäude zu entdecken. Spannend ist das neuartige Gebäude- und Raumkonzept allemal: Basierend auf den Plänen der MONTAG-Stiftung gibt es statt einem großen Schulgebäude jetzt drei Lernhäuser, aus traditionellen Klassen- wurden Teamräume mit gemeinsamen Lernflächen und Freiräumen für die einzelnen Jahrgänge.

 

Auch was die technische und digitale Ausstattung angeht, lässt die größte Vollholzschule in Nordrhein-Westfalen keine Wünsche offen: In Zukunft wird die Nutzung von Wlan, iPads und Cloud zum selbstverständlichen Schulalltag gehören.

 

„Unser ganz großer Dank gilt der Stadt Bad Salzuflen und allen anderen Akteuren und Mitwirkenden“, betonte Schulleiter Gninka, der als Vertreter der Stadt Bürgermeister Dirk Tolkemitt, Katja Mönnigmann-Steinbeck vom Schulamt, den technischen Beigeordneten Bernd Zimmermann und Ronald Achtsnick vom Hochbauamt begrüßen konnte. Bürgermeister Tolkemitt lobte in einem kurzen Grußwort das neuartige Schulkonzept. „Hier muss Lernen und Lehren Spaß machen“, sagte er mit Blick auf den neuen Gebäudekomplex.

 

Auch die baubegleitenden Architekten Frank Hanemann und Tugba Gürel hatten es sich nicht nehmen lassen, die Schule kurz vor „Erstbezug“ noch einmal in Augenschein zu nehmen. Ein großer Tag besonders für Tugba Gürel, die 2006 ihren Abschluss noch an der „alten“ Realschule Aspe im roten „Backsteinlook“ gemacht hatte und nun, 15 Jahre später, als Architektin bei der Eröffnung des modernen Neubaus dabei sein konnte.

 

von: Claudia Burek

 

Die Schülerreporter befragten zur Eröffnung einige Schülerinnen und Schüler zu Ihren Meinungen über ihre neue Schule: Die meisten Schüler sind erfreut über die neuen Gebäude und sagten, dass die lange Bauzeit sich ja nun gelohnt habe. Schüler J.M. meinte: "Die Klassen sehen sehr modern aus", eine Schülerin aus der 9. Klasse fand es schade, dass sie die schöne Schule nun nicht mehr so lange genießen kann. "Die Gitter passen irgendwie nicht zu einer Schule und die Klassenräume sind doch etwas klein geraten" bemerkte D.T.. "Die neue Schule gut und auch vom Äußeren sowie inneren sehr gelungen. Jedoch äußert er Kritik an dem Design der Fenster da diese nicht genug Frischluft für den Raum bieten. (T.H.). T.S. finde, dass besonders die neue Technik sehr positiv das Lernen beeinflusst. Die Meinung von M.B.: "Die Schule hat sich nach dem Umbau sehr verändert, aber im positiven Sinne und die neuen lichtdurchfluteten Räume sind sehr gut zum Lernen."